Sören Bär und Jonathan Geyer referieren auf der 9. Wissenschaftlichen Konferenz Eventforschung an der TU Chemnitz

Am 27. Oktober 2017 fand die 9. Wissenschaftliche Konferenz Eventforschung an der Technischen Universität Chemnitz statt. Es handelt sich um die wichtigste Konferenz im Bereich Eventmarketing und -management in der D-A-CH-Region. Die diesjährige Veranstaltung stand unter dem Leitthema „Events und Marken“ und bot den Teilnehmern in einem bewährten Mix sowohl den aktuellen Stand der Forschung durch interessante Vorträge führender Wissenschaftler als auch spannende Beiträge hochrangiger Praxisvertreter.

Dr. Sören Bär (HMKW Berlin) und Jonathan Geyer, M.Sc., Concepter FMG von der Stuttgarter Top 5-Agentur „Full Moon“, präsentierten dabei in ihrem Vortrag „Markentrends als Inspirationen für neuartige Eventkonzeptionen“, wie Markentrends und Marketingtools von Agenturen genutzt, variiert und weiterentwickelt werden können, um innovative Eventideen für Kunden zu generieren. Dadurch gelang ein Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Praxis. Während Sören Bär fünf Markentrends erläuterte und damit für die wissenschaftliche Basis sorgte, zeigte Jonathan Geyer jeweils unmittelbar die Umsetzung in konkreten Events – eine innovative Vortragskonzeption, die beim Publikum eine sehr positive Aufnahme fand.

Programm der 9. Wissenschaftlichen Konferenz Eventforschung

Foto: privat

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Sören Bär und Yannick Wagner mit Vorträgen beim 4. Udo Steinberg Symposium Sportmanagement an der Hochschule Mittweida

Das 4. Udo Steinberg Symposium Sportmanagement an der Hochschule Mittweida am 24. Oktober 2017 widmete sich in diesem Jahr ganz dem Thema „eSports“. Demgemäß waren neben renommierten Wissenschaftlern und Forschern mit Tobias Benz, Manager Team Development bei Euronics Gaming, Niklas „aTTaX Johnson“ Krellenberg, Profispieler und eSports-Weltmeister und Timo „Horstor“ Prestin, ehemaliger Profispieler und eSports-Kommentator, auch bekannte Akteure aus der professionellen Gaming-Szene als Referenten und Teilnehmer der Podiumsdiskussion vor Ort.
Dr. Sören Bär (HMKW Berlin) nahm mit zwei Vorträgen am Symposium teil. Zusammen mit Yannick Wagner von der Ratbacher GmbH Stuttgart, der als Student das Programm „Master@IBM“ absolvierte, hielt er den Vortrag „Der Einsatz von kognitiven Computersystemen im Sport“, mit dem beide Neuland in der Forschung betraten. Die Präsentation beschäftigte sich damit, wie Computersysteme eingesetzt werden können, um unstrukturierte Daten zu Leistungen von Sportlern oder Berichte in verschiedenen Medien auszuwerten und vorteilhaft zu nutzen. Erfolgreich erprobt wurden kognitive Computersysteme bereits beim Scouting und bei der Zusammenstellung von Spielerkadern.
Im Zentrum der Einzelpräsentation „Geschlechterspezifisches Online-Gaming“ von Dr. Sören Bär standen das  Nutzungs- und Ausgabeverhalten von Frauen und Männern in Online-Games. Dabei ließen sich zum Teil deutliche Unterschiede u.a. in Bezug auf präferierte Spielegenres, die Bevorzugung von Spieleplattformen, die Bereitschaft zu In-Game- bzw. In-App-Käufen und die wöchentlich auf das Gaming verwendete Zeit signifikant nachweisen.

Programm des 4. Udo Steinberg Symposiums Sportmanagement

Fotos: 4. Udo Steinberg Symposium Sportmanagement/privat

Sören Bär und David Baldig mit aktuellem Aufsatz zum Thema „Innovationsmanagement und innovationsfördernde Unternehmenskultur in Agenturen für Live-Kommunikation“

 

 

 

 

 

 

Sören Bär und David Baldig sind in dem kürzlich im Springer Gabler Verlag erschienenen und von Frau Prof. Dr. Cornelia Zanger herausgegebenen Sammelband „Events und Erlebnis“ mit dem Aufsatz „Innovationsmanagement und innovationsfördernde Unternehmenskultur in Agenturen für Live-Kommunikation“ auf den Seiten 167 – 192 vertreten.

Co-Autor David Baldig absolvierte von 2011 bis 2014 den Studiengang BWL-Dienstleistungsmanagement mit der Spezialisierung Event- und Sportmanagement bei Studiengangsleiter Prof. Dr. Sören Bär und ist nunmehr als Projektleiter Event bei der New Line Brand Communication GmbH in Berlin tätig.

Zum Aufsatz geht es hier: Innovationsmanagement und innovationsfördernde Unternehmenskultur in Agenturen für Live-Kommunikation

Sören Bär in der Jury EVENT beim 5. FAMAB NEW TALENT AWARD in Osnabrück

Am 30. Mai 2017 fand an der Hochschule Osnabrück die bereits fünfte Auflage des FAMAB NEW TALENT AWARD (vormals DAVID AWARD) statt. Der bedeutendste Nachwuchswettbewerb stand diesmal unter dem Motto „Connecting Talents“ und wurde in den Disziplinen EVENT und ARCHITECTURE ausgetragen. Sechs Hochschulteams wetteiferten in der Kategorie EVENT um den GOLDENEN APFEL für den Sieger und um einen Platz auf dem Treppchen.

Sören Bär wurde nach 2015 zum zweiten Mal in die hochkarätig besetzte Jury berufen. Als Juroren fungierten weiterhin Dietke Benndorf von der GOLDBECK GmbH, Markus Illing, Geschäftsführer der VOSS+FISCHER GmbH, Michael Müller, SAMSUNG Electronics GmbH, Daniel Naegele, Agentur für Live Communication UNIPLAN, Tobias Stöver, Head of Motorshows and Events bei der Adam Opel GmbH, Dr. Walter Wehrhan, Chefredakteur des Magazins EVENT PARTNER, Christian Wimmer, Bereich Events und Messen bei der Cheil Germany und Jury-Präsident Christian Seidenstücker, Gründer und Inhaber der JOKE Event AG.

Martina Ernsting-Elsner koordinierte von Seiten des FAMAB in bewährter Weise souverän den Wettbewerb und konnte sich über eine Niveausteigerung freuen. Für die Organisation vor Ort zeichneten Frau Prof. Dr. Kim Werner und Jost von Papen verantwortlich.

Erstmals triumphierte verdient das Team der Hochschule des Mittelstandes Köln, dem es nach Meinung der Jury am besten gelang, Aufgabenstellung und Marke in ein stringentes Konzept und Kommunikationsdesign zu überführen. Insbesondere konnten die Vor- und Nachkommunikation und die Produkt-Integration überzeugen. Zum Gewinnerteam gehörten: Katharina Boßmann, Sara Eigenwillig, Yana Hellwig, Christopher Link, Julian Reininger, Elena Sevindik und Maike Todeskino. Betreut wurden die Kölner Studierenden von Prof. Dr. Sascha Lord.

Mit einer ebenfalls starken Leistung sicherte sich die Mannschaft der Hochschule Heilbronn Campus Künzelsau Reinhold-Würth-Hochschule mit Christina Berberich, Eyleen Dellori, André Ohl, Anja Pfeffer, Anne Silber und Katja Weiß unter Leitung von Prof. Dr. Hermann-Josef Kiel die Silbermedaille.

Die gastgebende Hochschule Osnabrück mit Sarah Ahadzadeh Ghanad, Marc Albers, Lena Beilmann, Loana Hülskötter, Marcel Klich, Anet Kraibel, Lisanne Krail, Lea Nieslony und Sarah Wiegmink errang Bronze und platzierte sich dadurch ebenfalls auf dem Treppchen.

Den Sieg in der Kategorie ARCHITECTURE, koordiniert von Larissa Klegraf (FAMAB) trugen Verena Müller und Stella Marquardt von der Hochschule Rosenheim mit  ihrer Konzeption „POP UP ROSENHEIM“ davon.

Moderiert wurde das Event wiederum von Aljoscha Höhn, für den reibungslosen Ablauf sorgte erneut Christoph Küppers. Beide hatten mit ihrer Master Thesis ursprünglich das AWARD-Konzept entwickelt.

Fotos: © FAMAB / Sören Spiegelberg

Jury EVENT

FAMAB NEW TALENT AWARD

 

 

 

 

 

„ICH GEH ZU LOK!“ – Der 1. FC Lokomotive Leipzig startet seine Mitglieder- und Imagekampagne – konzipiert von Sören Bär

Leipzig, 31. März 2017

Der 1. FC Lokomotive Leipzig ist mit deutlichem Vorsprung der mitgliederstärkste Fußballverein der Stadt. Gegenwärtig zählt der Probstheidaer Club exakt 2.234 zahlende Mitglieder. Im Vergleich zum Stand von 1.803 zum 01. April 2016 konnte die Mitgliederzahl somit innerhalb von weniger als einem Jahr bereits um mehr als 400 gesteigert werden. Doch der 1. FC Lok gibt sich damit keineswegs zufrieden. Im Leitbild des Vereins ist FANOKRATIE festgeschrieben, die der FCL gemeinschaftlich und demokratisch leben will. Seinem Selbstverständnis nach ein mitgliedergeführter Fußballverein, möchte der 1. FC Lok verstärkt die Chance zur Mitgestaltung und Mitbestimmung auf Augenhöhe bieten und jeden, der sich engagieren will, willkommen heißen. Deshalb nimmt der Club den Ost-Klassiker gegen den BFC Dynamo am 02. April 2017 zum Anlass, die Kampagne „ICH GEH ZU LOK!“ zu starten. Für die Einsender der originellsten Begründungen, warum man zu Lok gehen sollte, gibt es VIP-Tickets, signierte Trikots und Bälle sowie weitere tolle Preise zu gewinnen! Die Kampagne hat Marketing-Professor Dr. Sören Bär konzipiert: „Beim 1. FC Lokomotive Leipzig jagen Aktive aus mehr als zwanzig Aktionen dem runden Leder nach, und die Fans des Vereins findet man im gesamten Bundesgebiet und vielfach sogar im Ausland. Die Idee der Kampagne ist es, den Facettenreichtum und die Vielfalt des 1. FC Lok zu zeigen. Die Lok-Fans sollen selbst zu Wort kommen und erklären, warum sie zum 1. FC Lok gehen. Das Spektrum reicht dabei von sehr emotionalen bis hin zu äußerst skurrilen und witzigen Begründungen. Das wirkt authentisch. Der Claim >>ICH GEH ZU LOK!<< besitzt Doppelsinn: Zum einen bedeutet er, die Spiele des 1. FC Lok zu besuchen, andererseits kommt aber auch das starke Statement zum Ausdruck, zum Club zu stehen und als Mitglied dazugehören zu wollen. Diese absolute Identifikation mit dem Verein entspricht voll und ganz unserem Markenkern und Credo „Fußball pur.“. Mit „ICH GEH ZU LOK!“ soll es gelingen, positive Aufmerksamkeit für den Club zu generieren, den Bekanntheitsgrad des 1. FC Lok weiter zu erhöhen und damit auch das Image zu verbessern. „Jetzt alle einsteigen und Mitglied werden!“ lautet denn auch ein Hashtag zur Aktion. Der bereits erreichte Zuwachs an Mitgliedern ist ein schöner Erfolg. Mittelfristig strebt Lok jedoch eine Mitgliederzahl von 2.500 an, auf längere Sicht soll die Marke von 3.000 Mitgliedern überschritten werden. Lok-Präsident Jens Kesseler: „Uns liegt sehr viel daran, die Mitgliedschaft beim 1. FC Lok weiter aufzuwerten. Wir haben inzwischen einen Mitgliederservice eingerichtet und außerdem in der laufenden Saison mit den Mitgliederabenden ein Format eingeführt, das sehr gut angenommen wird. Die Abende widmen sich unterschiedlichen Themen. Zuletzt haben Martin Mieth und ich darüber informiert, welche Bedingungen des Deutschen Fußballbundes wir für den angestrebten Aufstieg in die dritte Liga erfüllen müssen. Das sorgt für Transparenz und gibt den Mitgliedern die Gelegenheit, Fragen zu stellen, die sie bewegen, und mit uns über die Entwicklung des Clubs zu diskutieren. Die Mitgliedschaft beim 1. FC Lokomotive Leipzig ist mit einem jährlichen Beitrag von sehr moderaten 72 € (6 € monatlich) auch für Menschen mit kleinerem Geldbeutel erschwinglich.“ Martin Mieth, Geschäftsführer der 1. FC Lokomotive Leipzig SpielbetriebsGmbH, ergänzt, dass Mitglieder beim 1. FC Lokomotive Leipzig vielfältige weitere Vorteile genießen: „Mitglieder besitzen ein Vorkaufsrecht für Tickets zu Pokalspielen und Freundschaftsspielen gegen attraktive Gegner. Auch der Vorverkauf zu Meisterschaftsspielen beginnt für Mitglieder immer einige Tage eher. Darüber hinaus erhalten Mitglieder immerhin 10% Rabatt beim Kauf von Artikeln im Fanshop. Auch den Lok-Fans, die selbst bereits Inhaber eines Mitgliedsausweises sind, aber neue Mitglieder werben, gewähren wir attraktive Preisnachlässe.“ „ICH GEH ZU LOK!“ soll als crossmediale 360 Grad-Kampagne laufen. Sören Bär erläutert, was es damit auf sich hat: „Die Fans haben die Möglichkeit, über alle verfügbaren Kommunikationskanäle mit uns in Kontakt zu treten – klassisch durch die Einsendung oder Abgabe von vorgedruckten Postkarten, die im Stadion, im Fanshop und auch in vielen Restaurants Szene-Locations der Stadt erhältlich sein werden, online über die Lok-Website bzw. per E-Mail an mitglieder-service@lok-leipzig.com und auch mobil durch das Posten ihrer Bilder und Begründungen via INSTAGRAM oder WhatsApp sowie über Facebook. Zusätzlich habe ich einen Film als Trailer zur Kampagne gedreht, den man sich auf YouTube unter https://youtu.be/1I6z2SBCnuI ansehen kann.“ Marketing-Mitarbeiter Richard Klima entwickelte und gestaltete gemeinsam mit Sören Bär das Grafikdesign des Posters, der Postkarten und des Stickers und wird die Aktion in der Geschäftsstelle der SpielbetriebsGmbH betreuen. Anhand der im Film enthaltenen Begründungen und der weiteren ersten gesammelten Äußerungen wird schon deutlich, dass der 1. FC Lok als ein etwas anderer, ganz besonderer Verein angesehen wird: Da heißt es unter anderem: „ICH GEH ZU LOK,… … weil hier das Herz der Stadt schlägt und die geilste Stimmung ist.“ … um einen Traditionsverein zu unterstützen.“ … weil Lok zu Leipzig gehört.“ … weil ich Leipziger bin und mein Herz blau-gelb ist.“ … weil Lok Leipzig gut spielt.“ … weil ich es bei Lok gemütlicher finde.“ … weil Lok Leipzig mein Lieblingsverein ist und mein Papa da auch immer hingeht.“ … weil hier emotionsgeladener Fußball gespielt wird mit Herz und Seele und Geld nicht so die große Rolle spielt.“ „… weil das der geilste Club auf dieser Erde ist.“ … weil meine Frau mich auch mal aus dem Haus haben will.“ … weil man hier selbst den Präsidenten mal am Bierstand trifft.“ … weil wir ganz fest daran glauben, dass das Gute immer siegt.“ … weil das Bruno eines der letzten echten Stadien ist.“ … weil hier Fußball pur ist.“ … weil Scholles Locken so schön sind.“ … weil Fußball hier noch ein bisschen Romantik ist.“ … weil ich mich damals mit 100.000 anderen in diesen Club verliebt habe.“ … weil wir unseren Verein noch selber gestalten können!“ … weil Lok anders ist.“

Der 1. FC Lokomotive Leipzig leistet eine hervorragende Nachwuchsarbeit und möchte insbesondere auch Kinder und Jugendliche dafür begeistern, ins Bruno-Plache-Stadion zu kommen und sich dem Verein anzuschließen. Mit dem Sub-Claim „COOLE KIDS GEHEN ZU LOK!“ wird speziell die junge Zielgruppe angesprochen. Außerdem hat der Club auch das deutlich erhöhte Interesse der weiblichen Bevölkerung am Fußballsport und den Zuwachs an weiblichen Fans im Stadion registriert. Vor allem große Turniere – wie zuletzt die Europameisterschaft 2016 – sorgen für viel Aufmerksamkeit beim weiblichen Geschlecht. Präsident Jens Kesseler und Marketing-Professor Dr. Sören Bär sind sich einig, dass der FCL gezielt Angebote für Mädchen und Frauen entwickeln will: „Der 1. FC LOK GIRLS’ CLUB existiert bereits als Idee und soll in Zukunft für einen höheren Anteil weiblicher Mitglieder sorgen.“

#ichgehzulok

#jetztalleeinsteigenundmitgliedwerden

Prof. Dr. Sören Bär in der Zeitschrift „absatzwirtschaft“ 01-02/2017 – Eventmarketing: Der Store als Meeting Place

In der Printausgabe 01-02/2017 der Marketing-Zeitschrift „absatzwirtschaft“ wurde auf den Seiten 92 – 95 das Thema „Events im Handel“ betrachtet. Die Verfasserin Vera Hermes bat Prof. Dr. Sören Bär in einem Gespräch um seine Ansichten. Die folgenden Auszüge wurden in ihrem Artikel wiedergegeben:

„Momentan hält der Trend zum Online-Einkauf an. Von daher sind Instore Events ein Bestandteil der Omnichannel-Strategie“, ist Dr. Sören Bär, Professor für Marketing an der International School of Management (ISM) in Hamburg, überzeugt. „Der Store als Meeting Place ist dabei ein wichtiger Aspekt.“

Erfolgreiche Events bieten Kunden einen Zusatznutzen, ist Dr. Bär überzeugt. Das kann einerseits emotionaler Nutzen sein, etwa wenn Kunden Prominente oder Testimonials live erleben können. Oder auch handfester rationaler Nutzen, wie ihn etwa Apple mit seinen Kursen bietet, die den Usern zum Beispiel erklären, wie sie die Software Garage Band richtig anwenden oder Filme bearbeiten. Die Kunden lernen etwas und erleben dabei das Produkt.

„Das geht oft auch über das Sortiment hinaus“, erklärt Bär und verweist als Beispiel auf Laufläden, die Reisen zu internationalen Marathons anbieten. Das zeigt zugleich eine interessante Variante im Eventmarketing, nämlich Events für Gruppen. Laut Bär gehen beispielsweise Frauen gern in Gemeinschaft shoppen. Es funktioniert aber eben auch bei Menschen mit gleichen Interessen. So unterstützt Puma verstärkt Trainingsevents. „Erlebnisse zu schaffen, ist ein Megatrend. Es kommt auf Interaktivität an“, glaubt Bär. Egal ob Gruppen- oder herkömmliches Event: Händler sollten vermeiden, die Kunden auch nur ansatzweise spüren zu lassen, dass es ums Verkaufen geht.

Zum vollständigen Artikel geht es hier:

http://www.absatzwirtschaft.de/eventmarketing-der-store-als-meeting-place-98137/

https://www.eveosblog.de/linktipps/67790/

TOP 5-Eventagentur zu Gast an der ISM Hamburg

Am 19. Dezember 2016 fanden an der ISM International School of Management Hamburg die Prüfungspräsentationen im Wahlmodul „Eventdesign und –management“ des Studienganges “Tourism & Event Management“ statt. Daran nahmen auch Jonathan Geyer, Concepter FMG, und Dirk Sam Heintz, Managing Director FMC, von der Stuttgarter Eventagentur FULL MOON teil. Sie waren einer Einladung von Marketing-Professor Dr. Sören Bär gefolgt und hatten im Vorfeld ein originales Briefing für die Prü-fung zur Verfügung gestellt – für die ISM-Studenten eine besondere Herausforderung.
FULL MOON gehört nach dem neuesten Ranking der Zeitschrift „W&V – Werben & Verkaufen“ zu den fünf besten Eventagenturen Deutschlands. Sie ruht sich aber auf diesen Lorbeeren nicht aus, sondern fühlt sich in besonderem Maße der Nachwuchsförderung verpflichtet. Deshalb engagierten sich die Stuttgarter auch schon mehrmals als betreuende Agentur im FAMAB NEW TALENT AWARD, dem bedeutendsten Nachwuchswettbewerb der Eventbran-che. Nach einer Anfrage von Prof. Dr. Sören Bär waren Jonathan Geyer, Concepter FMG, und Dirk Sam Heintz, Managing Director FMC, somit auch gern bereit, ein Briefing aus ihrer Praxis für die Prüfungsleistung im Modul „Eventdesign und –management“ anzubieten.
Die Tourism & Event Management-Studenten der ISM Hamburg stellten sich der schwierigen Aufgabe, eigene Eventkonzeptionen zu entwickeln, schriftlich in einem Booklet darzustellen und schließlich zu präsentieren. Sie nahmen dabei in drei Teams die Rolle von Eventagentu-ren ein, die wie in einer realen Pitch-Situation nacheinander ihre Ideen vorstellten und dabei auch miteinander konkurrierten. Dies geschah unter den kritischen Augen von Jonathan Geyer, Dirk Sam Heintz und Prof. Dr. Sören Bär, welche quasi die Position des Kunden vertraten. Im Anschluss daran erhielten alle Teams von den Juroren detaillierte Einschätzungen ihrer Leistungen, die überwiegend Lob und positive Bewertungen beinhalteten, aber auch einige Anregungen zur Verbesserung enthielten.
Zum Abschluss des Tages stellten Jonathan Geyer und Dirk Sam Heintz zunächst ihre Agentur und unmittelbar danach die von FULL MOON zu dem Briefing entwickelte Konzeption vor, so dass sich den Studenten ein guter Vergleich mit ihren eigenen Leistungen bot und sie erkennen konnten, wie nahe sie der Performance einer professionellen Top-Eventagentur gekommen waren. Beide Gäste mussten nach ihrem Vortrag noch viele Fragen zu ihrer beruflichen Praxis beantworten, so dass nach spannenden dreieinhalb Stunden zu hoffen blieb, dass künftig auch ISM-Absolventen nach ihrem Studienabschluss den Weg zu einer hochkarätigen Eventagentur finden werden.

Fotos: Prof. Dr. Sören Bär